Muamba eine Stunde tot
Nun hat sich auch Owen Coyle, Trainer des Bolton-Spielers Muamba zum Herzstillstand seines Schützlings bei der FA-Cup-Partie gegen Tottenham geäußert. Er vertraut in die Kämpfernatur und in die Fitness Muambas.
Die gesamte Fußballwelt hielt ihren Atem an, als am 27. März in der FA-Cup-Begegnung zwischen Tottenham Hotspur und Bolton der Bolton-Akteur Fabrice Muamba zu Boden ging. Kein Gegenspieler weit und breit. Ohne fremde Einwirkung sackte der stets lächelnde, hilfsbereite Defensivmann der Gastmannschaft zusammen. Herzstillstand.
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Die gesamte Fußballwelt hielt ihren Atem an, als am 27. März in der FA-Cup-Begegnung zwischen Tottenham Hotspur und Bolton der Bolton-Akteur Fabrice Muamba zu Boden ging. Kein Gegenspieler weit und breit. Ohne fremde Einwirkung sackte der stets lächelnde, hilfsbereite Defensivmann der Gastmannschaft zusammen. Herzstillstand.
Der talentierte Fußballspieler, der in der Jugendschmiede des FC Arsenal ausgebildet wurde und nun beim Londoner Lokalrivalen unter Vertrag steht, war bis zu seiner Beförderung im Krankenhaus für 78 Minuten klinisch tot. Bereits auf dem Feld und auf dem Weg in die Herzklinik versuchten Ärzte beider Vereine den Verteidiger wiederzubeleben, doch jeder Versuch scheiterte. Die Prognosen im Londoner Chest Hospital waren düster, doch bereits einige Tage nach dem tragischen Unglück sprach der Cardiologe Andrew Deaner von einem Wunder. Die Genesung Muambas verlaufe besser als erwartet, die Ärzte konnten bereits einige Worte mit ihm wechseln.
Das Spiel wurde daraufhin selbstverständlich abgebrochen, keiner der restlichen 21 Akteure war psychisch in der Lage, weiterzuspielen. Einige Kollegen des Engländers fingen an zu weinen, andere beteten zu Gott. Als Muamba dann vom Spielfeld getragen wurde, standen Heim-und Auswärtsfans auf und sangen seinen Namen.
alondo.tv am 26.03.2012
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