Feministen protestieren gegen Flatrate-Bordell in Trier

Drama um Flatrate-Sex-Club in Trier. Nach der Schließung des „Pussy-Clubs“ versucht nun der „Saarbrücker Popstall“ sein Glück. Doch die Frauenrechtlerinnen haben den Kampf gegen die Prostetution schon aufgenommen.


Saarbrücker Popstall sorgt für Schlagzeilen © Thinkstock
Pussy-Club – das ist eine Sex-Club-Kette, die ahnungslose Frauen über die Grenze lockt, mit Geschichten über leicht verdientes Geld und faire Behandlung. Tatsächlich erwartete die Frauen in dem Club dann nichts anderes, als Zwangsprostetution, wenig Geld und menschenverachtende Zustände. So mussten die Frauen täglich mit bis zu 20 bis 60 Freiern schlafen, auch wenn sie krank waren. Und das für meist nicht mehr als 4€ pro Freier.

Der Club hatte unter anderem auch eine Filiale in Trier. Mittlerweile ist die Sex-Club-Kette überführt und die Clubs geschlossen, doch die Angst vor derartigen Lokalitäten ist geblieben. Nun versucht ein neuer Sex-Club in Trier zu eröffnen und stößt natürlich auf beachtliche Hindernisse.

Der Club ist ein Ableger des „Saarbrücker Popstalls“ und bietet unter anderem auch sogenannte „Rundum-Sorglos“-Pakete an, die einem freie Getränke und Sex mit allen anwesenden Frauen garantieren und das alles für lediglich 79€. Kein Wunder, dass sich nun Frauenrechtlerinnen heftig brüskieren und sogar schon offene Beschwerden an den Bürgermeister schrieben, in denen sie ihm die Schuld am „Übel“ gaben.

Der Bürgermeister fühlt sich nun persönlich angegriffen, weil er den Bau schließlich nicht verhindern könnte und auch der Club-Besitzer beschwert sich über die harten Vorwürfe und die Frauenrechtlerinnen versuchen immer noch vehement Beschwerde gegen den Club einzureichen. Ob die Eröffnung in zwei Wochen stattfinden wird, bleibt abzuwarten.

alondo.tv am 03.09.2012


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